Dateien ohne Internet teilen – Offline-Dateiübertragung
Früher waren für den Dateiaustausch ohne Internetverbindung USB-Sticks oder komplizierte Netzwerkeinrichtungen erforderlich. Mit DropLink ist das ein Kinderspiel: Solange sich zwei Geräte im selben lokalen Netzwerk befinden, können sie Dateien direkt übertragen – mit End-to-End-Verschlüsselung und ohne jegliche Einbindung der Cloud.
Kurze Antwort
Verbinden Sie beide Geräte mit demselben lokalen Netzwerk – WLAN, Ethernet oder ein Handy-Hotspot sind geeignet, mit oder ohne Internetzugang. Öffnen Sie DropLink auf dem Sender, wählen Sie den Empfänger aus der Liste „In der Nähe“ aus (oder teilen Sie einen Web-UI-Link in einem beliebigen Browser) und übertragen Sie die Daten direkt über QUIC mit TLS 1.3. Die Erkennung erfolgt über mDNS/Bonjour, ohne Cloud, ohne Server, ohne Konto – ideal für Büros ohne Internetverbindung, Flugzeuge mit WLAN und Regionen mit eingeschränktem Internetzugang.
Schritt für Schritt
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Verbinden Sie beide Geräte mit demselben Netzwerk
Verwenden Sie ein lokales WLAN-Netzwerk, Ethernet oder einen Handy-Hotspot. DropLink benötigt lediglich, dass sich die Geräte im selben LAN befinden – das Netzwerk muss nicht über einen Internetzugang verfügen.
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Installieren Sie DropLink auf dem Sender
macOS (App Store) oder Windows (Microsoft Store). Die App ist kostenlos und weniger als 50 MB groß.
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Öffnen Sie DropLink – die Erkennung erfolgt automatisch
DropLink nutzt mDNS/Bonjour, um andere DropLink-Geräte im Netzwerk zu finden. Jedes andere Gerät, auf dem die App läuft, wird innerhalb von Sekunden in der DropLink-Nachbarschaftsliste angezeigt.
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Kein DropLink am Empfänger? Verwenden Sie die Web-Benutzeroberfläche
Klicken Sie beim Absender auf „Dateien empfangen“. DropLink startet einen lokalen Webserver und zeigt einen Link an. Der Empfänger öffnet den Link in einem beliebigen Browser – es ist keine App erforderlich.
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Dateien hochladen und senden
Legen Sie die Dateien auf dem Sender in den Ablagebereich und wählen Sie den Zielort aus. Der Empfänger erhält eine Aufforderung zur Annahme, und die Übertragung beginnt – alles über das lokale Netzwerk, ganz ohne Internetverbindung.
Häufige Probleme und Lösungen
- Die Geräte erkennen sich gegenseitig nicht
Das Netzwerk verfügt mit ziemlicher Sicherheit über eine AP-Isolation (Gäste-WLAN, Hotel, Café). DropLink prüft dies, indem es versucht, eine Verbindung zu IP-Adressen im selben /24-Subnetz herzustellen; wenn nichts erreichbar ist, während das Internet funktioniert, meldet es „AP-Isolation erkannt“ und schlägt Alternativen vor. Abhilfe: Verwenden Sie stattdessen den Hotspot Ihres Smartphones. Ethernet-Kabel funktionieren immer.
- mDNS funktioniert in meinem Unternehmensnetzwerk nicht
Viele WLAN-Konfigurationen in Unternehmen blockieren Multicast. Als Workaround können Sie die Web-UI-Methode nutzen: Der Absender zeigt einen Link oder einen QR-Code an, und der Empfänger öffnet diesen in einem Browser – dabei wird Unicast (HTTP) verwendet, sodass mDNS nicht erforderlich ist. Sie müssen die IP-Adresse des Absenders in die URL-Leiste des Browsers eingeben.
- Die Übertragung ist an einem Hotspot langsamer als erwartet
Die Leistung von Smartphone-Hotspots wird in der Regel durch den WLAN-Chipsatz des Geräts begrenzt, der im AP-Modus läuft. Beim iPhone liefert die Nutzung von USB-Tethering (über Lightning/USB-C) anstelle von WLAN-Tethering oft eine 2- bis 3-mal höhere Datenübertragungsrate. Bei Android ist ein 5-GHz-Hotspot schneller als ein 2,4-GHz-Hotspot.